#46 Von Bonn nach Siegburg

Shownotes

Abwechslungsreiche Wanderung mit Start in Bonn und von da zunächst nach Norden in Richtung Siegmündung.. Spätsommerliche Atmosphäre und große Hitze, aber mit vielen tollen Eindrücken vor allem in der Siegaue. Ab der Siegmündung ging es über meist flache Pfade flussaufwärts an der Sieg entlang bis nach Siegburg,.

  1. Start in Bonn 0:00
  2. Von Bonn in die Siegaue 5:51
  3. Flussaufwärts an der Sieg entlang 11:41
  4. Abschluss & Ausblick 17:23

Einen ausführlichen Text sowie eine umfangreiche Bildergalerie gibt es auf meinem Blog. Text: https://wirschum.de/2026/10/02/tour-129-von-bonn-nach-siegburg/ Galerie: https://wirschum.de/2026/10/04/tour-129-in-bildern-von-bonn-nach-siegburg/

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00:00:14: So, dann mal wieder eine neue Episode meines Podcasts wird schon wandert.

00:00:19: Und eigentlich hatte ich hervor nach Neustrelitz zu fahren und dort unter anderem eine Wanderung zu machen für eine Podcast-Ebesode.

00:00:28: Das muss ich verschieben werde das aber in absehbarer Zeit nachholen möglichst nicht im Winter da die Tage doch sehr kurz sind.

00:00:39: Die Antwort ist lang mit dem Zug von Saarbrücken aus aus dem Saarland und ich schätze mal, dass ich es dann vielleicht im Frühling mache.

00:00:47: Aber ich war im August in Bonn und habe dort eine Wanderung gemacht von Bonn nach Siegburg.

00:00:55: ein ausführlicher Text ist dazu auch auf meinem Blog bereits vorhanden und dazu mache ich die heutige Podcast Episode.

00:01:02: Ich habe lange in Köln gewohnt.

00:01:04: Die Gegend ist mir also von daher nicht unbekannt war damals auch oft den Bonnen Wandern.

00:01:09: allerdings war ich damals nicht In der Umgebung von Bonn unterwegs.

00:01:13: Aber zum Beispiel waren die Allianer und ich letztes Jahr in Bonn und haben dort eine Stadtwanderung gemacht, am Bonner Reihenufer entlang und zwar auch auf der Beuler Seite.

00:01:24: Und jetzt für diese Episode habe ich also diese Wanderung ausgesucht, die von Bonne nach Siegburg führte.

00:01:30: Letztlich war das so einer Zuweg zu einem Fernwander-Weg dem Natursteig Sieg den es seit offiziell vierzehn Etappen, logischerweise kann man die ja sich dann selbst auch anders einteilen wenn man denn möchte.

00:01:48: Und dieser Natursteig der führt also von Siegburg über knapp zu hundert Kilometer bis ins rheinland-pfälzische Mudersbach und ich kann gleich schon sagen dass nach den sehr positiven Eindrücken dieses quasi Zuwäges Ich durchaus auch den Natursteigsieg im Auge behalten werde.

00:02:07: Also diese Wanderung gestartet er dann in Bonn.

00:02:10: Bekannt die Wanderung praktisch mitten in der Stadt, denn er kenne die Brücke.

00:02:14: Lief dort über die Brücken mit dem Blick über den Rhein.

00:02:18: Ich sage noch mal dazu es war eine Wanderungen im August also das waren noch sehr heiße Tage.

00:02:24: Es wurde an diesem Tag fünfunddreiß sechsunddreizig Grad heiß.

00:02:27: Der Rhein und nicht nur der Rhein logischerweise sondern die gesamte Landschaft Die hatten seit Wochen keinen Regen gesehen.

00:02:33: Der Fluss war dementsprechend zusammengeschrumpft wirkte trotzdem noch sehr breit aber Das war natürlich kein Vergleich mehr zu dem normalen Wasserpegel.

00:02:44: Dennoch bei der Blick über den Rhein schon recht beeindruckend.

00:02:47: immer noch, in der Ferne sah man das Siebengebirge die Hügel sahen aus wie Schildkrötenpanzer.

00:02:57: Beethoven zum Beispiel ist oft im sieben Gebirge gewandert Ist hier ein Bonn geboren und von Alexander von Humboldt ist die Bezeichnung Achtes Weltwunder gewählt worden für den Blick über den Rhein bis zum Siebengebirge.

00:03:08: Damals allerdings nicht von der Kennedy-Brücke aus, die gab es damals noch gar nicht.

00:03:12: Das ist eine relativ junge Brücke errichtet im Jahr e.V.

00:03:16: und im Jahre e.v.

00:03:18: da hieß sie logischerweise auch noch nicht Kennedy-Brücke weil der Mann nach dem sie benannt wurde John F. Kennedy war im Jahr E.V noch nicht so sehr bekannt.

00:03:29: Er war damals gerade erst Mitglied des Repräsentantenhauses in den USA geworden Erst später als er dann Präsident der USA war, da wurde die Brücke nach ihm benannt.

00:03:42: Es gab allerdings eine Vorgängerbrücke bereits in den letzten Jahren gebaut.

00:03:47: Das ist eine Brücke wenn man sich die Bilder anschaut, sie sieht beinahe mährchenhaft aus mit wunderbaren Thomischen und einem riesigen Hauptbogen.

00:03:54: das war die erste Bonnereinbrücke überhaupt.

00:03:57: damit war man allerdings im Vergleich zu anderen Städten relativ spät an also Zwarzig-dreißig Kilometer Fluss abwärts in Köln.

00:04:06: Da gab es bereits im Jahr eighteenundfünfzig die erste Brücke über den Rhein, die erste feste Eisenbahnbrücke muss man dazu sagen.

00:04:14: denn jahrhunderte vorher viele viele jahr Hunderte vorher hatten ja die Römer bei Kölnen bereits eine Brücke gebaut.

00:04:22: also diese Röhmerbrücke waren natürlich eigentlich die erste Kölner Rheinbrücke aber die erste feste Eisenbahn Brücke das war die Dombrücke Vorher vor der Dombrücken da.

00:04:32: Es gab nur eine sogenannte Schiffsbrücke, die Deuzerschiffsbrücker.

00:04:36: Die wurde in der Zeit von ca.

00:04:37: eighteen zweiundzwanzig angelegt.

00:04:40: Man legte da einfach zweiundvierzig kleine Boote nacheinander über den Rhein und über diese Boot hinweg.

00:04:51: Da liefen die Leute dann von einem Ufer zum anderen.

00:04:53: Es gibt alte Fotos auf denen man das gut sehen kann.

00:04:56: Das sieht recht skurril aus als heutiger Sicht aber das war durchaus eine feste Verbindung von einem Kölner Rheinufer zum anderen.

00:05:05: Und was machte man, wenn z.B.

00:05:06: Schiffe kamen?

00:05:07: Dann wurden diese Nachen quasi entfernt zur Seite geschoben geöffnet bis die Schiffe durch waren und dann wurde diese Fahrlang der Boote wieder geschlossen sodass dann also wieder ein Überqueren per Fuß möglich war.

00:05:23: Wie gesagt, die erste Kölnereinbrücke gab es aus den Neunfünfzig während in Bonnen zwanzig dreifach km Flussaufwärts Erste Rheinbrücke, erste im Jahre eight und neunzig gebaut wurde eben diese Vorgänger Brücke der Kennedy-Brücke.

00:05:37: Ich lief also über die Kennedy-Brücke hinüber das war so der Aufgelobb und landete dann in Bonner Stadtteil Boyle.

00:05:51: Also ich war dann in Boyle erst mal noch Baustellenlerben der sich aber relativ schnell verdünnisierte.

00:05:59: Dann gelangte ich relativ zügig auf einen breiten Asphaltweg Ein Rad- und Fußweg, auf dem also Radfahrerinnen ziemlich dahind düsten.

00:06:11: Auch in nicht geringer Zahl, auch ein paar Fußgänger und Fußgeränen sah ich aber der Weg war breit genug um als Fußganger nicht gestört zu werden.

00:06:22: von den Radfahren und auch umgekehrt kam ich denen auch nicht ins Gehege.

00:06:25: Ich lief da dann praktisch an verschiedenen Beulerstraßen Wohnblocks entlang, die sich zu meiner Rechten hinzogen.

00:06:35: Das war quasi der Hochwasser Damm und zur Linken sah ich Wiesen- und Bäume.

00:06:40: also das war optisch sehr idyllisch es war auch nicht mehr laut leichte Autogeräusche.

00:06:47: aber insgesamt wirkte das Ganze optisch schon sehr idyllisch und war auch wirklich ein schönes Gehen bereits.

00:06:54: Und die Bonner Einufer sind ja ähnlich wie zum Beispiel Mainz in verschiedene Abschnitte unterteilt, die dann auch unterschiedliche Bezeichnungen haben.

00:07:04: Ich lief da zum Beispiel an einem Schild vorbei Hans Lennards Ufer und ich sage Lennarts der also vor einigen Jahren offenbar verstorben ist.

00:07:13: Der war Bezirksversteher und unter anderem Mitbegründer der Städtepartnerschaft Boyle Mircourt.

00:07:22: Das ist eine Kleinstadt in Frankreich gerade mal knapp viertausend Einwohner scheint Sehr bekannt zu sein für den Geigenbau und zwar schon seit einigen Jahrhunderten.

00:07:35: Dort lieb ich als entlang der Weg ultra flach natürlich, und ich kann gleich sagen dass die gesamte Wanderung gekennzeichnet war von flachen Gelände.

00:07:46: das war einfach ein Zuweg zum Natursteig wie bereits erwähnt.

00:07:50: und diese Natursteige an sich der führt dann natürlich mehr durchs Gelände auch mehr durch Schügel.

00:07:56: da gibt es dann Auch deutlich mehr Berg aufhöhen Meter.

00:08:00: Bei diesem Zuweg allerdings sehr flaches Gelände fast immer, fast ausschließlich die einzelnen kleinen Steigungen die es damals gab, die waren wirklich vernachlässigbar.

00:08:09: Allerdings war die Streckenlänge also auch ohne Umwege etwa drei Kilometer und ich habe ein paar umwege gemacht wie das ganze dann noch verlängerten.

00:08:16: Zudem keine geringe Hitze wie gesagt von einem Dreißen dreißig Grad in der Spitze am Nachmittag relativ wenig Wald, also ich lief sehr oft über freies Gelände so dass sich die Hitze voll abbekommen.

00:08:31: der Weg wurde dann nach und nach leerer.

00:08:33: Ich lief kurz in eine Senke hinab wo ich wirklich von der Mäute auf dem Radweg etwas weg kam.

00:08:41: Der Fahrt wurde immer schmaler der Asphalt hat auch kürzerlich auf.

00:08:45: es war ein bisschen Sand da oder zumindest weicher Untergrund bevor er Asphalt wieder begann.

00:08:52: Nicht sehr weit von dem Radweg weg war, war ich dann plötzlich mittendrin in der Idylle schon umgeben von diesem Wiesen.

00:09:01: Das war ein Vorgeschmack auf das was mich später an schönen Eindrücken erwartete.

00:09:06: Es waren natürlich durch die ganzen Hitze Wochen viel von diesem verbrannten Gelb zu sehen aber auch immer wieder als Aufloggerung grün Glaubbäume, Gebüsch usw.

00:09:19: Also das hielt sich so ein bisschen die Waage.

00:09:21: Ich lief dann wieder zurück zu dem Radweg und der war inzwischen fast leer geworden.

00:09:25: nur noch vereinzelt kam da einen Mensch auf einem Rad mir entgegen.

00:09:30: Überholt wurde ich von gar niemandem mehr.

00:09:32: Die schien also alle aus dieser Richtung zu kommen und dann Richtung Bonn zu fahren.

00:09:37: Und da fahre ich bereits eine Brücke und hinter dieser Brücke da wurde der Weg plötzlich ganz schmal.

00:09:44: Plötzlich auch sandig.

00:09:46: Ich befand mich dann bereits in der Siegauer.

00:09:48: Die Siegau und später die Sieg als Fluss bekleideten diese Wanderung praktisch bis zum Ende.

00:09:58: Man kann sagen, dass sie das bestimmende Element waren mit den verschiedenen Eindrücken, die sich da boten.

00:10:05: Da komme ich noch darauf zu sprechen.

00:10:07: Rechts sah ich plötzlich an Friedhof Auf den ersten Blick im Grunde als jüdischer Friedhof zu erkennen war, das war der jüdische Friedhof Schwarz-Reindorf.

00:10:15: Das war noch vor dieser Brücke auf diesem Friedhof.

00:10:17: Da befinden sich noch von Viertig Gräber einige ziemlich alt.

00:10:21: Das älteste aus dem siebzehnten Jahrhundert ein stiller Ort.

00:10:29: Das änderte sich dann erst mal wieder wie gesagt.

00:10:32: Das waren auch vorher diese Brücke.

00:10:34: Auf der Brücke ziemlich viele Autos.

00:10:36: ich lief dann zunächst einmal Bis ans Siegufer sah das dort nicht weiter.

00:10:42: Dort lag zwar eine Fähre, aber die schien nicht einsatzbereit.

00:10:46: Aber direkt hinter der Brücke führte dann eine Treppe wieder hinunter zur Sieg.

00:10:49: Ich war dann wieder am Ufer und lief zunächst von der Siege weg.

00:10:53: Auf einem ganz schmalen Pfad war ich vieles was blühte... ...und viele Bäume auch grün, die dieses Gelb zum Glück ein wenig überlagerten.

00:11:04: Nach einer gewissen Zeit kam ich an einen Sieg altarm.

00:11:08: Es waren jetzt auch Spaziergänger unterwegs hier und da.

00:11:11: Also die ließen sich dann von der Hitze nicht abhalten.

00:11:15: Und dieser Siegaltar mit der Bezeichnung Diescholl war schon sehr schön!

00:11:21: Der Boot ist ganz besonderes, denn dort lag ein Ur-Alterkan Ein Arlschocker.

00:11:28: Von dort war es dann nicht mehr allzu weit bis zur Mündung der Sieg in den Rhein.

00:11:40: Auf ihrem letzten Kilometer fliegt die Sieg praktisch parallel zum Rhein.

00:11:46: Die Landzunge, die sie dabei von dem Rhein trennt, die nennt man Kemperwert.

00:11:52: Da war früher mal eine Insel und hat sich dann auch durch verschiedene Gegebenheiten zur Halbinsel entwickelt.

00:12:03: Wenn man von oben drauf blickt sieht man also sehr schön wie sich dieses Kemperwert als Landzunge dazwischen diesen beiden Flüssen erstreckt und sie voneinander trennt bis dann die Sieg an der Spitze dieses Kämperwerts in den Rhein mündet.

00:12:21: Und dort in der Gegend da lief ich also vorbei, sah dann auch den Rhein nochmal, der sich dort ganz ganz weit zurückgezogen hatte.

00:12:29: das Wasser des Rheins hatte sich ganz ganz weiter zurückgezogen waren viele Leute dort unterwegs.

00:12:36: Im Schatten lief dort auch ein Weg entlang an Spazierweg, der sehr frequentiert war.

00:12:42: Trotz des weit zurückgegangenen Rheinwassers manövrierte sich da einen Schiff flussabwärts Richtung Köln mit langsamer Geschwindigkeit aber es kam dann doch voran weil ich schon überrascht habe dass ich noch ein Schiff durchzwängte und ich schlief weiter nach dem ich mir eine Weile den Rhein angeschaut hatte.

00:13:02: die ganze Szenerie Die Wege wurden jetzt sehr belebt, also ganz viele Leute unterwegs.

00:13:07: Dort ein kleiner Yachthafen, recht schöner Blick da über diesen Hafen und ganz viele Spaziergänge dort unterwegs.

00:13:13: Da befand ich mich am Rande von Bergheim Sieg nicht zu verwechseln mit Bergheim Erft.

00:13:19: Bergheim Sig ist ein Stadtteil von Trostorf ähnlich wie Krävenbruch beispielsweise mit OI geschrieben aber das I wird nicht ausgesprochen.

00:13:32: In Bergheim gibt es etwas ganz Besonderes, nämlich eine Fischereibruderschaft.

00:13:35: Die wurde vor jährigen Zeiten gegründet.

00:13:38: Nach menschlichen Maßstäben muss man ein bisschen die Zeitorte des Großen zurückgehen also ins zehnte Jahrhundert.

00:13:45: Da wurde diese Vereinigung gekründet im Jahre neunundundund achtzig.

00:13:50: Das ist jedenfalls das ja das angegeben wird.

00:13:52: Genau wird man das wohl kaum sagen können und die genau Bezeichnung dieser Bruderschaft lautet Fischereibrudershaft zu Bergheim an der Sieg.

00:13:59: Man kann allerdings sicher davon ausgehen, dass bereits lange vor diesem Gründungsjahr, also noch lange vor neunundundundendachtig bereits Fischereifamilien existierten.

00:14:10: und diese stark belebte Passage die wandelte sich nun nach und nach in immer stillere Wege.

00:14:20: Ich lief noch einmal kurz an der Treppe hinunter Waffte einen kurzen Blick drauf, lief dann wieder die Treppe hoch.

00:14:32: Lief an einem Fischereimuseum vorüber, das sich da in Barkheim befindet und die Wege wurden dann immer diller auch wenn ich zunächst noch von einigen Autos überholt wurde weil sie dort irgendwo in der Gegend eine Fähre befindet.

00:14:46: aber nach kurzer Zeit war dann wirklich so gut wie niemand mehr unterwegs.

00:14:50: Ich folgte dann im lauf der Sieg.

00:14:54: Es war nun ein richtig fantastischer Umgebung, wenn man mal ausblendet dass diese Szenerie die sich mir bot teilweise savannenartig aussah durch diese ganzen Hitzewochen.

00:15:04: Ganz schmale Pfade häufig manchmal auch breitere Pfader am Waldrennen entlang Die Sieg häufig von einem Gebüsch und Baumgeruttel und einer Böschung von dem Fahrt getrennt natürlich der Wasserstand sehr niedrig Sandbänke oder Kiesbänke und ganz ruhige Blicke über das Wasser der Sieg und den Flussverlauf.

00:15:29: Hier auch jetzt wirklich viel Grün, zumindest zu meiner Rechten mit eben diesen Bäumen und dem Gebüsch zur Linken häufig koppeln und keinerlei Bewegung.

00:15:39: erst später begegneten wir dann wieder ein paar Spaziergängerinnen.

00:15:45: Bei Kilometer hinweg sah ich so gut wie niemanden, ganz ruhiges Land.

00:15:50: Dazu diese Blicke über die Sieg.

00:15:51: also es war ganz ganz fantastisch.

00:15:54: War jetzt natürlich ein ganz anderes Gehen als vorüber die recht belebten Wege klar die Hitze knallt jetzt schon wirklich richtig runter.

00:16:00: Es war früher Nachmittag Die dreißig Grad waren längst überschritten und ich nährte mich den Spitzen Temperaturen dieses Tages von fünf sechsunddreißig grad.

00:16:09: Ich lief dann immer weiter auf diesen Faden an.

00:16:12: der Sieg entlang macht immer mal wieder kleine Abstecher zum Ufer, um da einen schönen Flussblick genießen zu können.

00:16:21: Diese Siegauhe ist dann teilweise natürlich auch ein Naturschutzgebiet von über fivehunderteckter Größe.

00:16:31: Die Sieg an sich die ist hundertfünf fünf Kilometer lang und da bekomme ich dann ungefähr so die letzten zwanzig Kilometer zu sehen.

00:16:41: Sie entspringt im Roter Gebirge, dass sich da östlich-nordöstlich und südöstlich von Siegen runterzieht.

00:16:49: Von Nordrhein-Westfalen bis nach Hessen rein.

00:16:51: Und ich schliefe dann also viertel Stunde um vierteltunde Kilometer um Kilometer über diese Wiesenpfade mit diesen erwähnten Blicken in die Landschaft hinein über diese Koppeln und Wiesen und Weiden hinweg und rechts eben über den Fluss.

00:17:06: Irgendwann erinnerten diese Schmallenpfade dann allerdings.

00:17:09: Ich nähte mich dann auch immer mehr Siegburg und dann war das Ziel meiner Wanderung im Grunde nicht mehr so sehr weit entfernt.

00:17:23: Dieser letzte Teil der Wanderungen erführte dann also in großem Ganzen wieder aus, der Stille zurück in den Lärm.

00:17:29: aber das war ja nicht anders zu erwarten gewesen und machte mir als überhaupt nichts aus.

00:17:33: ich lief da auf Siegberg zu am Rande einer wirklich stark befahrenden Straße.

00:17:39: Nur gerade ab und zu musste ich eine Autobahnauffahrt kreuzen, über Zebra Streifen oder Ampeln.

00:17:46: Und gelangte danach nach Siegburg hinein an dieser Straße, weil es natürlich von Idylle oder abgeschieden hat keine Rede mehr.

00:17:54: aber insgesamt auf diesen dreißig Kilometern da waren so viele Kilometer dabei die wirklich tolle Wandererlebnisse boten dass das überhaupt nicht mehr ins Gewicht.

00:18:04: viel Anderthalb Kilometern vielleicht.

00:18:10: Burg.

00:18:10: ich wieder von dieser lauten Straße ab, kam so ein bisschen in ruhigere Gefilde natürlich dann auch schon Stadtgebiet, sah aber dann zu linken plötzlich die leuchtend weiße Fassade der Abteis St.

00:18:22: Michael, die war über Jahrhunderte hinweg eine Abteil des Benediktiner Ordens und so im Zuge der Sikularisierung Anfang des Neunzehnten der Hunderts, am Zuge einer Auflösung des heigenrömischen Reiches Deutschlandation als Insgesamt in Europa auch nach der französischen Revolution eine Zeit vollkommener Verwerfungen über Jahre hinweg bestand.

00:18:45: Da wurden eben ganz viele Klöster sekularisiert, aufgehoben und existierten dann als Abtei nicht mehr.

00:18:51: so ging es eben auch dieser Abteil St Michael heutzutage.

00:18:55: da befinden sich aber wieder kirchliche Einrichtung darin unter anderem ein kleines Kramelitenkloster.

00:19:02: diese anblickt der Abteih am Wegrand oder auf einem Hügel In der Gegend dort jedenfalls.

00:19:06: Das war dann nochmal ein kleines Heiler zum Abschluss.

00:19:09: Ich lief dann Richtung Bahnhof Siegburg, wo ich zurückfahren konnte nach Bonn.

00:19:16: Wie gesagt irgendwo dort in Siegburgo aber etwa zwei bis drei Kilometer entfernt vom Bahnhof.

00:19:21: Da startet dann der eigentliche Natursteig Sieg, der sich über knapp zu einer Kilometer bis in den Westerwald hineinzieht.

00:19:32: Das war also diese Wanderung von Bonn nach Siegburg.

00:19:35: Hat mir viel Spaß gemacht und hat über viele, viele Stunden hinweg tollen Wanderspaß geboten.

00:19:43: Jetzt noch ein Ausblick.

00:19:46: im Anfang November werden Jana und ich in Stuttgart sein und dort hier eine oder andere Wanderungen unternehmen und dann davon auch einer Podcast Episode machen.

00:19:56: Ich hoffe es hat euch ein bisschen Spaß gemacht!

00:19:58: Ich bedanke mich fürs Zuhören und sage Tschüss bis zum nächsten Mal.

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